Wednesday, October 20, 2010

Der goldene Schlüssel

Da drehte er einmal herum, und als er den Deckel aufgemachte, sah er eine schöne Taschenuhr aus Gold. Er öffnete die Taschenuhr und bemerkte eine Schrift auf dem Deckel. Es steht darauf „L.S.F.“ „Diese Uhr gehört jemandem“, dachte das Kind. „Ich muss sie ihm zurück geben.“ Wegen der Dunkelheit entschied er sich nach Hause zurückzukehren. Er nahm sich vor am Morgen den Besitzer der Taschenuhr zu finden. Er legte die Taschenuhr ins Kästchen und trug es durch den tiefen Schnee.

Als er zuhause ankam, begegnete er seinen bösen Onkel. Nach dem Tod seiner Eltern lebte er mit ihm. Der Onkel behandelte ihn immer schlecht. Der Onkel bemerkte das Kästchen, die der Junge in seinen Händen hielt. „Wo hast du das gefunden?“ fragte er. „Es wurde in der Erde vergraben. Ich kann es nicht behalten. Ich habe vor, die Besitzer zu finden“ erwiderte der Junge.

Der Onkel war neugierig auf die Inhalte des Kästchens. Er glaubte dass in dem Kätschen etwas Kostbares lag. Als der Tag dunkel geworden ist, schlich er ins Zimmer des Kindes hinein. Er sah das Kästchen auf dem Boden und kroch näher. Gerade als er es erreichte, knarrten die Fußbodenbretten unter ihm. Das Kind wachte auf, sprang aus dem Bett und rannte mit dem Kästchen aus dem Zimmer. Obwohl das Kind nicht wusste, wohin er gehen sollte, rannte er schnell auf den Weg, den er früher schaufelte.

Nach einer langen Zeit kam er zu einem Pub. Er setzte sich an einen Tisch um seinen Atem zu holen. An dem Tisch saß eine alte Frau ihm gegenüber. Sie sagte ihm freundlich „Was ist los? Du siehst so bestürzt aus. Kann ich dir helfen?“ Er erzählte ihr seine Geschichte und sie fragte, ob sie die Taschenuhr sehen durfte. Nach der Sichtung der Taschenuhr erklärte sie, dass sie den Besitzer kannte. „Ich hatte für jemanden gearbeitet, der dieses Namenszeichen hatte.“

Sie nahm ihn zu einem großen Haus, in dem der Besitzer der Taschenuhr wohnte. Der Junge klopfte an die Tür und ein Mann machte sie auf. Der Junge erklärte, wie er die Taschenuhr fand. Der Mann war angenehm. „Diese Taschenuhr wurde von mir gestohlen. Ich freue mich darauf, sie zurück zu bekommen. Ich möchte dich belohnen.“ Der Mann bot ihm Geld an, aber der Junge sagte, er wollte nur, dass er mit seinem Onkel nicht leben musste. „Ich habe keine Kinder. Es wäre schön, wenn du hier wohnen würdest.“

Der Junge und der Mann wurden gute Freunde und wenn sie nicht gestorben ist, dann leben sie noch heute.

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